Sanierung einer Automobilhandels- und Servicekette

AUFGABE:

Eine Automobilhandels- und Servicekette schreibt, trotz eines Marktanteiles von über 50% und steigender Umsätze, seit Jahren Verluste. Der Eigentümer ist nicht mehr bereit, diese Verluste weiter zu finanzieren und fordert ein langfristig tragfähiges Konzept mit wettbewerbsfähigen Renditen, andernfalls die Kette zum Verkauf stünde.

LÖSUNG:

Als Erstmaßnahme wurde ein standortbezogenes Berichtswesen mit messbaren operativen Steuergrößen (KPI) eingeführt. Ein für jeden Standort erstellter Businessplan stellte auf langfristige Überlebensfähigkeit ab. Konnte dies nicht geleistet werden, wurde der Standort geschlossen. Redundanzen in der Verwaltung und im Standortmanagement wurden eliminiert. Um internen Standortwettbewerb zu vermeiden, wurden transparente Prozesse etabliert, die Organisation stärker zentralisiert und Entscheidungskompetenzen auf wenige Personen reduziert.
Um die marktbeherrschende Stellung des Unternehmens weiterhin zu gewährleisten und auch dem strategischen Auftrag des Eigentümers zu entsprechen, wurde eine aggressive Standortstrategie entwickelt, in deren Zuge auch Wettbewerber übernommen wurden.

INDUSTRIE/FUNKTION:

Automotive, Handel, Restrukturierung